Das Buch

Kranke Gesellschaft – kranke Gesundheit

Vorschlag für eine Therapie

Viel zu oft ersetzt die „Gerätemedizin“ ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt, Patienten werden zu bloßen Nummern im System und der Mensch an sich bleibt auf der Strecke. In seinem aufrüttelnden Buch „Kranke Gesellschaft – kranke Gesundheit“ geht Karl-Heinz Schwalbe diesen Missständen nach, deckt die Hintergründe auf und erläutert, was jeder auch ganz persönlich für seine Gesundheit tun kann.

Wir leben in einer Zeit, in der die Orientierung nach den Bedürfnissen der Wirtschaft wichtiger ist als eine gedeihliche Entwicklung des Menschen. Dies gilt auch für das Thema Gesundheit, denn unser Gesundheitssystem hat sich zu einer gewinnorientierten Krankheitsindustrie entwickelt. An gesunden Menschen kann nichts verdient werden, an kranken dagegen schon! So widersprechen sich fast zwangsläufig die Interessen der Patienten mit denen der Industrie. Beispielsweise sind bis zu 80 Prozent aller Rückenoperationen überflüssig, doch operiert wird trotzdem. Auch Vorsorgeuntersuchungen erfüllen häufig nicht den ihnen zugedachten Zweck. Wichtig ist nun die Erkenntnis, dass wir als mündige Patienten selbst weitgehend für unsere Gesundheit verantwortlich sind.

Diese Kritik am System gilt ausdrücklich nicht den dort beschäftigten Menschen, die sachorientiert und oft liebevoll mit den Patienten umgehen, doch dürfen die Früchte ihrer Arbeit nicht primär dem Profit dienen. Ein aufrüttelndes Plädoyer!